blog

Archiv für die ‘stadt’ Kategorie


Dienstag abend bei Rossmann

18. Nov 2008 Autor: SarahMann | Abgelegt in: Berlin, alle Artikel, stadt

Ich bin bei Rossmann und will drei Teile kaufen (Zahnpasta, Shampoo und Spülung).

Vor mir stehen zwei Personen: ein Mann mit zwei Teilen und eine Frau mit vier Teilen.

Da sagt die Frau mit den vier Teilen zu dem Mann mit den zwei Teilen: “Willst du vor, du hast ja nur so wenig?”

Er sagt ja und stutzt.

Der Tiergarten in Berlin

2. Sep 2008 Autor: SarahMann | Abgelegt in: Berlin, alle Artikel, stadt


Foto: Tierecke unter cc

Jeden Morgen zieht es mich in den Tiergarten. Nicht wegen meiner Naturverbundenheit oder gar wegen einer sportlichen Aktivität. Ich gehe morgens mit meinem Hund im Tiergarten Gassi. Und zwar streng nach Vorschrift. So läuft mein Hund an der Leine (acht Meter Ratsche-Leine) und das Geschäft wird ordnungsgemäß mit den IKEA-Häufchen-Tüten beseitigt. Die sind größer und günstiger als die aus dem Tierhandel. Das mit der Leine mache ich, weil im Tiergarten bei einer Kontrolle ein Hund ohne Leine 25,- EUR kostet, ein Hund mit Leine ist hingegen kostenfrei. Das mit den Tütchen mache ich, weil ich die Scheiße der anderen Hunde auch nicht sehen will!!!
(weiterlesen…)

Christiane F. zurück im Drogenmilieu

11. Aug 2008 Autor: SarahMann | Abgelegt in: alle Artikel, stadt


Foto: kaskezur unter cc

Wir alle kennen sie: Christiane F., die drogenabhängige Teenagerin, die uns mit dem Buch “Wir Kinder vom Bahnhof Zoo” rüttelte und schüttelte.

Das war vor 30 Jahren. Danach passierte viel im Leben des forthin berühmten Mädchens. Sie brach ihre Ausbildung zur Buchhändlerin ab und floh nach Hamburg in die Arme von Alexander Hacke von den “Einstürzenden Neubauten”. Mit ihm tourte sie durch Amerika, feierte mit Nina Hagen in Hollywood und unterschrieb sogar einen Plattenvertrag in New York. Auch als Schauspielerin versuchte sie sich und spielte die Hauptrolle in einem Underground-Film. (weiterlesen…)

rivabar in Berlin

8. Jun 2008 Autor: SarahMann | Abgelegt in: Berlin - Bars und Kneipen, alle Artikel

Die rivabar in Berlin kann sich sehen lassen.


Fotos: rivabar

Cocktails gibt es von dezent klassisch über extrem hip bis wirklich außergewöhnlich. Es gibt immer eine Special-Karte, in der besondere Kreationen angeboten werden.
Wer sich günstig besaufen will, ist hier fehl am Platz. Die Preise sind aber sehr fair, man fühlt sich nicht “abgezogen”.

Die Barkeeper sind wirklich nett und verstehen was von ihrem Geschäft. Und wenn es mal nicht so voll ist, sind sie für einen Plausch immer zu haben. Auch der Türsteher macht seine Arbeit gut. Man hat niemals das Gefühl, dass Gesichtskontrollen durchgeführt werden. Trotzdem ist das Publikum ansprechend. Man muss keine Angst haben von einer Horde besoffener Halbstarker über den Haufen gerannt zu werden.

Zu guter Letzt sei erwähnt, dass die rivabar in Berlin so gut wie immer unter den Top 100 der weltbesten Bars auftaucht. Sogar auf Platz 1 hat sie es schon mal geschafft. Aktuell belegt sie den 2. Platz (worldsbestbars).

La Raclette, französisch für Genießer

27. Mai 2008 Autor: SarahMann | Abgelegt in: Berlin - Essen gehen, alle Artikel

Wir dachten doch tatsächlich, wir wissen, wie man Raclette macht. Man kauft sich ein Raclette-Grill von Tefal und stellt rohes Fleisch, Gemüse und Raspelkäse auf den Tisch. Falsch, und zwar ganz falsch.

Aber ich wusste es vorher auch nicht besser.

Das “echte” Raclette kommt aus der Schweiz und ist in Frankreich inzwischen sehr verbreitet. Man hat ein Gerät, in dem ein Stück!! Käse (kein Raspel) fixiert ist. Heizfelder verhelfen dem Käse nun, auf einen Teller zu laufen, auf dem bereits fertig gegartes Gemüse, Fleisch und Meeresfrüchte liegen. (weiterlesen…)

Wir hatten es schon fast aufgegeben, ein gutes Restaurant bzw. Imbiss mit günstigen Preisen in der Oranienburger Straße in Berlin Mitte zu finden.

Wir haben uns gedacht: ok, hier sind nur Touristen. Die Betreiber der Gaststätten müssen also kein gutes Essen anbieten, die Touris kommen ja eh nur einmal, weil sie dann wieder abreisen.

So haben wir im “Mansy” erlebt, dass man Pizzen völlig geschmacksneutral herstellen kann. Wie geht das? Gut, man lässt das Salz weg. Aber wie bekommt man den Geschmack aus den Zwiebeln und dem Thunfisch? Die Pizza kostet Mittags dafür zwar nur 3,50 EUR. Das Geld kann man aber auch in Pappe investieren, die wahrscheinlich länger sättigt.

Das Meilenstein hingegen überzeugt total. Beim Blick auch die Karte geht man erstmal noch von durchschnittlichem Essen aus. Auch die Preise sind erstmal durchschnittlich.

Dann kommt das Essen und schon an der Anrichtung merkt man, dass hier ein Koch aus Leidenschaft in der Küche steht. Es geht aber noch weiter: es schmeckt super lecker, ohne Einschränkungen.

Auch der Kellner ist nett. Bitte immer an die Berliner Schnauze denken und nicht alles persönlich nehmen. So sind sie, die Berliner, und dafür lieben wir sie.

Nochmal zusammengefasst:

“Mansy”, Oranienburger Str. 14 -> ein weiten Bogen drum herum machen, um dann direkt im

“Meilenstein”, Oranienburger Str. 7 -> einzukehren und es sich richtig gut gehen zu lassen.

Anzeige


Neue Kommentare