Wir dachten doch tatsächlich, wir wissen, wie man Raclette macht. Man kauft sich ein Raclette-Grill von Tefal und stellt rohes Fleisch, Gemüse und Raspelkäse auf den Tisch. Falsch, und zwar ganz falsch.

Aber ich wusste es vorher auch nicht besser.

Das “echte” Raclette kommt aus der Schweiz und ist in Frankreich inzwischen sehr verbreitet. Man hat ein Gerät, in dem ein Stück!! Käse (kein Raspel) fixiert ist. Heizfelder verhelfen dem Käse nun, auf einen Teller zu laufen, auf dem bereits fertig gegartes Gemüse, Fleisch und Meeresfrüchte liegen.

Dazu trinkt man natürlich ein Glas Wein. Wir hatten erst nur Wasser bestellt. Aber die Gemütlichkeit und die Dauer des Essens zwingen einen zum Wein trinken, Alkoholiker oder nicht.

Dazu kommt eine nette Bedienung mit einem französischen Akzent und ein unglaublich liebevolles Interieur. Wer da nicht schmilzt, hat einfach keinen Schimmer Romantik in sich.

Kleiner Tipp: Bitte die Zwiebelsuppe als Vorspeise nur bei wirklich großem Hunger ordern. Es handelt sich dabei nämlich um eine Bauarbeiter-Portion.

www.la-raclette.de

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Tags:Berlin, Essen, Frankreich, französisch, Genießer, la-raclette, Raclette, Restaurant

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